Regeln für Gruppen fahren

Gruppenfahren

Wie fast alles im Leben macht das Motorradfahren in der Gruppe mehr Spaß, als allein. Aber es ist auch zu bedenken: je größer die Gruppe, um so höher die Anzahl an verschiedenen Meinungen. Das beginnt bei den unterschiedlichsten Motorrädern und deren Leistung und geht über die Zielvorstellung der Fahrt bis hin zu unterschiedlichem Leistungsvermögen der Fahrer und Sozias. Je schwieriger die Tour ist, desto höher sind die Anforderungen an das Sozialverhalten. Eine harmonische Gruppe erkennt man schnell:

1. Hohe Disziplin

  • In der Gruppe wird nicht überholt.
  • Der Gruppenführer wird nicht überholt.

2. Rücksicht

  • Hinter dem Gruppenführer fährt die schwächste Maschine
  • Tips werden an vermeintlich schwächere Fahrer weitergegeben 
  • Persönliche Interessen (z. B. schnelles Fahren oder viele Kilometer) werden zurückgestellt.

3. Umsichtiges Fahren

  • In der Gruppe wird versetzt gefahren, bei Ampelstops wird aufgerückt (verkürzt zwar die gesamte  Gruppe,
    erhält aber den Sicherheitsabstand beim Bremsen).
  • Jeder kennt seinen Vorder- bzw. Hintermann (nach Pausen fällt ein fehlendes Gruppenmitglied sofort auf).

4. Sicherheit

  • Die Motorräder sind in gutem Zustand, Reifen haben - auch noch am Ende der Fahrt - genügend Profil. 
  • Bordwerkzeug, ggf. Ersatzteile sind vorhanden.
  • Für Regenzeug, Reservehandschuhe, Leder- oder Goretex-Anzüge mit Protektoren sowie
    Überziehjacken für kaltes Wetter ist gesorgt.


    So zusammen losfahren und zusammen wieder ankommen ist eine schöne Sache. Eine Pinkel- oder Zigarettenpause mehr kann vielleicht nicht schaden. Denn jeder noch so gute Fahrer sollte sich ausruhen.
   
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